Publik

22.11.2022, Perlesreut

"Mit dem richtigen Dreh" Energie sparen

Viele Zuhörer hatte unser Energieberater Herr Matthias Obermeier bei seinem Vortrag über das Thema Energieeinsparungen und Förderungen. Die Informationsveranstaltung umfasste die Themen "Kleinviehmaßnahmen", Heizung und Wärmedämmung, Fenster, Photovoltaik und Speicher sowie Fördermöglichkeiten. Zum Thema "Kleinviehmaßnahmen" galt sein Rat, da anzusetzen, wo am meisten Energie verbraucht wird, nämlich bei "Wohnen und Strom". Hier könne man "mit dem richtigen Dreh" am Thermostat viel sparen. Senkt man die Raumtemperatur von 24 auf 20 Grad, sinkt der Verbrauch um 20 Prozent. Senken der Warmwassertemperatur und Verringerung der Bereitschaftszeiten bergen weitere Einsparmöglichkeiten. Auch im Bezug auf Senkung der Stromkosten zählte Matthias Obermeier einfach durchführbare Möglichkeiten auf, wie regelmäßiges Abtauen von Kühl- und Gefriergeräten, "Wäscheleine statt Trockner", Umstellen auf LED, schaltbare Steckerleisten und Zeitschaltuhren um Stand-by-Verluste zu minimieren, oder beim Surfen das jeweils sparsamere Gerät (Tablet, Smartphone) nutzen.

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15.09.2022

Einspartipps vom Energieexperten

Am 23. September ist in diesem Jahr der kalendarische Herbstanfang, also in gut einer Woche. Wettertechnisch macht sich die graue Jahreszeit aber bereits bemerkbar und auch die Temperaturen bewegen sich langsam aber sicher nach unten. Viele befürchten, dass die Folgen der Energie- und Gas-Krise nun endgültig auch in den eigenen vier Wänden spürbar werden. Denn eins ist klar: Die Kosten für Strom und Heizung schlagen sich in diesem Jahr besonders auf den Geldbeutel. Wie man da mit ein paar einfachen Tricks das Beste aus der Situation machen kann und hier und da ein paar Euro einsparen kann, das erklärt Ihnen unser Energie-Experte Matthias Obermeier.

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30.07.2022

Sektorenkopplung in der Energiewende: Synergien geschickt nutzen

Sektorenkopplung ist als geschickte Verbindung von Strom, Wärme und Mobilität die Antwort auf die Herausforderungen der Energiewende. Die Sektorenkopplung bezeichnet die umfassende Vernetzung aller Sektoren der Energiewirtschaft und Industrie. Also den Austausch von Energie, um tatsächlich alle fossilen Brennstoffe wie Gas, Kohle und Benzin zu ersetzen. Um den Strom aus Erneuerbaren Energien auch künftig im entsprechenden Maße für Mobilität und Wärme nutzen zu können, ist das Verknüpfen von Märkten, Netzen und das Speichern und Umwandeln von verschiedenen Energieformen notwendig. Damit ist die Sektorenkopplung ein Lösungsansatz zur Gesamtenergiewende auf dem Weg Deutschlands zur angestrebten Klimaneutralität, den wir als Nigl und Mader geschickt und effektiv umsetzen.

Strom aus regenerativen Quellen – hauptsächlich Wind und Solar – sollen zum dominierenden Energieträger in unserem Energiesystem werden. Aktuell kommen im Strombereich schon 49 % der Energie aus erneuerbaren Quellen, im Verkehrsbereich jedoch nur 6,8 % und im Wärmesektor 16,5 % – wobei die Forderung nach einer Wärmewende nicht neu ist. Damit liegen diese Bereiche deutlich zurück. Doch wenn künftig immer öfter ein Überangebot an Strom aus Solar- und Windenergie vorherrscht, kann diese in klimafreundliche Wärme umgewandelt werden. Hintergrund ist, dass Wind und Sonnenenergie volatil sind. Das bedeutet, dass sie zu verschiedenen Zeiten unterschiedlich viel Energie erzeugen. Wenn die erzeugte Energie in Spitzenlastzeiten nicht verwendet und nicht gespeichert werden kann, müssen Kraftwerke abgeregelt werden und aufwändig erzeugte Energie geht verloren.

Die zentrale Idee hinter der Sektorenkopplung ist es also, den überschüssigen Strom aus Zeiten zu hoher Produktion stattdessen in den Sektoren Wärme und Mobilität zu nutzen, also damit zu heizen oder Fahrzeuge anzutreiben. Im Idealfall gelingt dies künftig sogar zeitlich von der Stromproduktion versetzt. Technische Lösungen der Sektorenkopplung wie beispielsweise Flexibilisierte Biogasanlagen, Abwärmenutzung, Wärme aus Strom, Elektromobilität und Power-to-Gas sind vorhanden und werden unter Hochdruck weiterentwickelt.

Es ist höchste Zeit für mehr als nur erste Schritte. Wir müssen jetzt die richtigen Rahmenbedingungen setzen – für klimafreundliche Technologien und somit auch für die Zukunft des Industriestandorts Deutschland. Und dazu gehört eine Reform des Strommarkts für eine erneuerbare Zukunft.

29.06.2022

Kumreut feiert Richtfest

Es ist viel passiert seit der Grundsteinlegung fürs neue Dorfgemeinschaftshaus in Kumreut. Die Wände sind gestellt, die Stützen eingespannt und das Haus hat endlich ein Dach über dem Kopf. Grund genug, um ein kleines Richtfest zu feiern. Dem Bau vorausgegangen sind langjährige Verhandlungen, die im Oktober 2017 mit einem zweitägigen Seminar zur Dorfentwicklung in der höheren Landbauschule Rotthalmünster begonnen haben.

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